Steuern

Renovierung von der Steuer absetzbar!

 

Das Bundesfinanzministerium (BMF) teilt mit:Tapezieren, Fenster streichen, Fliesen ausbessern – jeder hat

in seiner Wohnung schon einmal mit derartigen Schönheitsreparaturen zu tun gehabt. Was viele nicht wissen: Bis zu einer gewissen Grenze beteiligt sich der Fiskus an den Kosten dafür, denn unter gewissen Bedingungen sind solche haushaltsnahen Dienstleistungen steuerlich absetzbar. Das geht aus einer Mitteilung des BMF zu § 35a Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) hervor.

Im konkreten Fall kann ein Steuerzahler sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen in Auftrag geben. Das können Hausmeisterdienste umschließen wie Schneeräumen, aber auch Arbeiten im Garten oder klassische Schönheitsreparaturen. Bei einer Steuererklärung kann er 20 Prozent der Aufwendungen für diese Arbeiten, jedoch höchstens 1200 Euro pro Jahr, direkt von seiner Steuerschuld abziehen. Das zuständige Finanzamt überprüft dann den Fall und will vor allem den Zahlungsnachweis und die Rechnung des Dienstleisters sehen. Denn Schwarzarbeit soll keinesfalls gefördert werden. Hierzu ein Tipp der LBS: Pro Haushalt beträgt die Obergrenze der Aufwendungen, die berücksichtigt werden können, in jedem Jahr insgesamt 6000 Euro. Diese Regelung gilt sowohl für Mieter als auch für Eigentümer, die ihre Wohnung selbst nutzen. Bei den Arbeiten darf es sich allerdings keinesfalls um sogenannte Herstellungskosten für eine Immobilie handeln. Wird zum Beispiel ein Garten erstmals bepflanzt, so fällt das unter die Rubrik Herstellungskosten und ist auch nicht als haushaltsnahe Dienstleistung absetzbar. Anders sieht es bei der regelmäßigen Pflege eines bestehenden Gartens aus.

 

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